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Ein Dach über dem Kopf ist noch lange kein Zuhause ....

„Feuer, Erde, Wasser und Luft“ sind ein lustiges Degu-Jungs-Quartett, welches nun seinen eigenen Futtergeber sucht. Die 4 Jungs wurden zusammen ausgesetzt und wir haben unsere Freude daran, die ausgeweckten Kerle in ihrer Voliere zu beobachten….

 

Degus stammen ursprünglich aus Chile, wo sie in Kolonien von bis zu 100 Tieren in felsigen Strauchlandschaften verzweigte Höhlensysteme bauen. Deshalb ist es wichtig, auch in „Gefangenschaft“ immer mehrere Tiere zu halten und ihnen eine artgerechte Umgebung zu bieten! Degus legen in der Freiheit täglich viele Kilometer zurück, sie lieben es zu laufen, zu klettern und ihre Umgebung zu erkunden. Deshalb wünschen sich unsere Tiere ein sicheres und ausreichend großes Laufrad oder noch besser ausreichend Platz zum Freilauf, Kleintierhäuser und viele tolle Versteck- und Klettermöglichkeiten und entsprechendes Einstreu mit zusätzlich Ästen und auch Steinen zum Klettern und Krallenwetzen. Am schönsten für Tier und Mensch ist wohl eine geräumige Vogelvoliere, in der die niedlichen Kleinen über mehrere Etagen leben, rennen und klettern können. 

 

     

 

Sie haben Interesse an der spannenden Degu-Gehege-Gestaltung und denken sich gerne neue Rätsel- und Futtersuchaufgaben aus? Dann wird Ihnen das Beobachten unserer Viererrasselbande täglich große Freude bereiten.

Weitere Infos zu unseren Kleintieren findet Ihr hier:
http://www.tierheim-aachen.de/index.php/tiervermittlung/kleintiere

 


 

 

 

Hunde

Hunde sind hochsoziale Lebewesen, die unter natürlichen Bedingungen (z. B. bei den australischen Wildhunden, den Dingos) ihr ganzes Leben in einem Rudel zubringen. Wer einen Hund halten möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von uns Menschen abhängig ist, das Aufmerksamkeit, Pflege, Fürsorge, Opferbereitschaft und Geduld benötigt.

Für die Haltung in einer Etagenwohnung sind eher kleinere Hunde geeignet. Ein großer Hund passt besser in ein Haus mit Garten. Doch ob Haus mit Garten oder Stadtwohnung, grundsätzlich gilt: Nur wer viel Zeit hat, sollte sich einen Hund anschaffen. Jeder Hund braucht viel Ansprache, eine gute und konsequente Erziehung und ausgiebige Spaziergänge. Darüber hinaus gibt es rassenspezifische Eigenschaften, die im täglichen Leben eine wichtige Rolle spielen.
Windhundrassen z. B. haben ein besonders ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis. So genannte Jagdhundrassen wollen besonders beschäftigt sein und folgen ihrem Jagdinstinkt relativ leicht. Manche Rassen, wie etwa der Labrador Retriever, haben ein ausgeprägtes Schwimmbedürfnis. Mit einem Hund müssen alle Familienmitglieder zurechtkommen, und Kinder brauchen bei der Erziehung des Hundes die Hilfe der Erwachsenen, damit er sich harmonisch in die Familie eingliedert. Nicht alle Hunde sind für Familien mit Kindern gut geeignet. Wer sich genau informiert, hat die besten Voraussetzungen, den richtigen Hund zu finden.


Haltungskosten
• Lebenserwartung: ca. 14 Jahre
• einmalige Kosten: Anschaffungspreis ca. 200 Euro (Tierheim) bis mehrere Tausend Euro (seltene Rasse, Hund vom Züchter)
• Basiskosten: Napf, Körbchen, Leine, Spielzeug (ca. 60 – 300 Euro Euro)
• jährliche Kosten: Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Futter, Impfung, mehrmalige Entwurmung, Parasitenbehandlung (je nach Größe 750 - 1200 Euro)
• Sonderkosten: Tierarztbesuche bei Krankheiten (kann sehr hohe Kosten verursachen!), Kastration, Hundeschule
Gesamtkosten: 14 jähriger Hund je nach Größe mindestens 12.000 bis 17.000 Euro!

 

 


 

 

Kaninchenmast

Rund 41.000 Tonnen Kaninchen-Fleisch werden jedes Jahr in Deutschland verzehrt - Tendenz steigend. Der Großteil des Fleisches wird in Deutschland produziert - 33.000 Tonnen. Insgesamt werden für den deutschen Markt jährlich circa 30 Millionen Tiere geschlachtet, 25 Millionen davon allein in Deutschland.

Vereinzelt halten Landwirte kleinere Kaninchenbestände nebenher. Immer häufiger werden jedoch auch Batteriekäfige über mehrere Etagen eingesetzt. In der beengten Haltung sind die bewegungsfreudigen Tiere nahezu zur Bewegungsunfähigkeit verdammt. Hoppeln, Sprünge, „Männchenmachen“ sind nicht möglich. Die Folge sind schmerzhafte Wirbelsäulenverkrümmungen und Gelenkprobleme.

  Aneinandergereihte Batteriekäfige über mehrere Etagen


Die sprichwörtliche Vermehrungsrate der Kaninchen ausnutzend, werden die weiblichen Tiere (Zibben) unmittelbar nach der Geburt erneut gedeckt, so dass sie alle vier bis sechs Wochen Junge „produzieren“. Der hohe Reproduktionsrhythmus belastet die Tiere enorm. Die Folge ist eine hohe Todesrate. Die Tiere leben einzeln in Käfigen mit Wurfkisten. Da sich die Zibbe nie wirklich von ihren Jungen zurückziehen kann, wird die normale Mutter-Kind-Beziehung oft gestört. Im Extremfall fressen die Mütter ihre eigenen Jungen auf. Während der Tragezeit leiden die einzeln gehaltenen Zibben unter Einsamkeit und Langeweile.

 

Krankheiten und Verhaltensstörungen

Um das Mastgewicht schneller zu erreichen, erhalten die Kaninchen vorwiegend nährstoffreiches Trockenfutter, das in Pellets gepresst ist. Dies führt zu massiven Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Erkrankungen, den häufigsten Todesursachen bei Kaninchen.

 

 Mastkaninchen mit einer Wunde am Kopf.

 

Vier bis sechs Mastkaninchen vegetieren in einem Drahtverlies dahin. Die Kaninchen leiden an Platzmangel und fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten. Dadurch entstehen massive Verhaltensstörungen: Aggressive Auseinandersetzungen, Gitternagen, Schwanzbeißen, endloses Kreisen um die eigene Körperachse, plötzliche Aktivitätsschübe und Unruhe sind die sichtbaren Folgen der tierquälerischen Haltung.

 

Tiergerechte Haltung - aber wie?

Kaninchen sind sozial lebende Tiere, die in selbstgebauten Höhlen in Familiengruppen von zwei bis fünf Zibben und einem Bock leben. Gemeinsames Ruhen, soziale Körperpflege, Springen, Laufen und häufige Nahrungsaufnahme bestimmen den Tagesrhythmus. Kaninchen nehmen unter natürlichen Bedingungen mit 60 bis 90 Mahlzeiten pro Tag vorwiegend ballaststoffreiche Nahrung wie z. B. Heu, Gras, Stroh zu sich. Kaninchen können auch unter gewerblichen Bedingungen tiergerecht gehalten werden.

• Gruppenhaltung im Stall mit Weideauslauf für mehrere Zibben und einen Bock
• reduzierte Besatzdichte, die zusammenhängende Hoppelsprünge ermöglicht
• eingestreute und strukturierte Umgebung mit Fress-, Ruhe- und Aufenthaltsbereich Artgemäße Fütterung mit Heu, Grünfutter, Obst und Gemüse
• Objekte zum Benagen wie Äste, Rindenstück etc.
Derzeit werden solche Haltungssysteme für Kaninchen bereits teilweise in der Schweiz eingesetzt. In Deutschland gibt es vergleichbare Haltungssysteme in größerem Stil bisher nicht. Das muss sich ändern.

  

Mastkaninchen zusammengedrängt in einem winzigen Drahtkäfig.

Solche Drahtkäfige sind nach der Mastkaninchenverordnung zukünftig verboten. Die Halter müssen innerhalb von acht bis zehn Jahren auf Käfige mit Spalten- oder Kunststofflochböden umstellen.

Im September 2013 wurde eine Mastkaninchenverordnung verabschiedet. Am 11. August 2014 traten die Regelungen in Kraft. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes sind diese zwar ein erster Schritt, doch es sind dringend Nachbesserungen erforderlich, um die Tiere vor Gesundheits- und Verhaltensschäden zu schützen. Denn: Die Käfighaltung ist weiterhin möglich, die Platzvorgaben sind zu gering und auch ein Freilauf ist nicht vorgesehen. Wir rufen daher alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf, weiterhin auf den Verzehr von Kaninchenfleisch zu verzichten.

(Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund)

 


 

 

Die richtige Winterfütterung von Vögeln

Ein naturnaher Garten und ein richtiges Futterangebot sind wichtige Beiträge für das Überwintern heimischer Vogelarten, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Beerensträucher, Obstbäume und Büsche bieten Nahrung und Schutz. Ein naturnaher Garten dient auch als Insektenunterschlupf und damit als Futterlieferant für Vögel. Ein solch attraktiver Platz wird von den Tieren gern angeflogen. Wer dann als Tierfreund regelmäßig und richtig zufüttert, hilft dem Tier- und Artenschutz. Der Deutsche Tierschutzbund hat dazu Tipps zusammengestellt.

Die Umweltbedingungen für heimische Vogelarten haben sich verschlechtert: Unmengen von Pestiziden verringern die Anzahl der Insekten und damit das Futterangebot für die Vögel. Sterile Gärten und perfektionierte Erntemaschinen erschweren zusätzlich die Futtersuche. Um einem größeren Vogelbestand ein Auskommen zu sichern, kann nicht nur im Winter, sondern ganzjährig artgerechtes, hochwertiges Futter gereicht werden.

Körnerfresser sind unter anderem Meise, Fink, Spatz, Kernbeißer und Dompfaff. Kleiber, Specht und Zeisig fressen ebenfalls Körner, nehmen aber auch Weichfutter an und können deshalb ein breiteres Nahrungsangebot nutzen. Zu den Weichfutterfressern gehören u.a. Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen, Baumläufer und der kleine Zaunkönig. Für Körnerfresser eignen sich zum Beispiel Sonnenblumenkerne oder Hanfsamen, Weichfutterfresser bevorzugen dagegen Holunderbeeren, Beeren der Eberesche oder Rosinen. Futter, das Feuchtigkeit enthält, kann leicht gefrieren und dann schädlich für die Tiere sein. Obst muss daher immer frisch ausgelegt und rechtzeitig wieder entfernt werden. Keinesfalls eignen sind gewürzte Speisereste.

Vogelhäuschen und Co. sollten regelmäßig gereinigt werden, damit sich keine Infektionskrankheiten ausbreiten. Idealerweise ist der Futterplatz so ausgerichtet, dass die Vögel das Umfeld gut überblicken können, damit sie herannahende Feinde rechtzeitig entdecken können. Gut ist es, Futterhäuschen frei an einem Ast hängend anzubringen, wobei sich als Anflugbasis und Versteckmöglichkeit mehrere Bäume in der Umgebung befinden sollten.

Wasservögel, wie zum Beispiel Schwäne, Enten und Gänse finden in der Regel zwar genügend Futter in der Natur, doch sind Seen und Teiche zugefroren, hilft den Wasservögeln eine zusätzliche Fütterung. Geeignetes Winterfutter ist Getreide, Kleie und Hühnerfutter. Auch weiche Kartoffeln, Rübenstückchen und Eicheln sind möglich.

(Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund)

 

 


 

Tipps für Silvester: Stress für Tiere reduzieren

Für viele Menschen bedeutet das jährliche Feuerwerk Spaß, für Tiere dagegen oft Stress. Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus. Bereits einige Tage vor Silvester können Tierhalter Vorkehrungen treffen, damit die Tiere gut ins neue Jahr kommen. Daher möchten wir Ihnen einige Tipps vom Deutschen Tierschutzbund vorstellen.

Hunde sollten in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Am Silvesterabend selbst sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm und das Blitzgewitter ein wenig zu dämpfen. Katzen mit Freigang sollten am Silvesterabend unbedingt im Haus bleiben. Idealerweise sollte für Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen und andere Kleintiere ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden.

  

Weiterlesen: Tipps für Silvester: Stress für Tiere reduzieren

Tierbescherung im Tierheim

Traditionell, wie in jedem Jahr an Heilig Abend wurden unsere Tierheimtiere mit Leckereien bedacht. Zum ersten Mal waren auch zahlreiche Kids und Teens der beiden Jugendgruppen dabei, um Hunde mit Leberwurstbroten, Katzen mit Hühnchenfleisch und die Kleintiere mit frischem Gemüse zu versorgen. Auch wenn das Wetter nicht wirklich mitspielen wollte, hat es riesen Spaß gemacht.

An dieser Stelle möchten wir uns gern für die zahlreichen Spenden, die uns täglich erreichen im Namen unserer Tiere bedanken.
Ein großes Dankeschön auch an alle Mitglieder, Paten und vor allem unseren Mitarbeitern, für ihre tägliche Unterstützung.

 

       

 


 

Wunschzettelbaum im Futterhaus Eschweiler

 An Heilig Abend wurden im „Futterhaus Eschweiler“ all die tollen Spenden von unserem Wunschzettelbaum abgeholt. Viele ehrenamtliche Helfer und Unterstützer des Tierheims, sowie der Vorstand staunten nicht schlecht, als sie weit über 500 kleine und große Geschenke unter dem Baum liegen sahen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Futterhauses wurden alle Geschenke in unseren Transporter geladen.

Wir möchten uns ganz herzlich beim Futterhaus in Eschweiler für diese tolle Aktion bedanken! Ebenso ein großes Dankeschön im Namen unserer Tiere an alle tierlieben Menschen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.

 

         

 


 

Frohe Weihnachten 2014

Wir wünschen unseren Mitgliedern, treuen Paten und allen Tierfreunden ein schönes Weihnachtsfest im Kreise der Lieben und einen guten Rutsch ins Jahr 2015.

Auch im Namen unserer Schützlinge möchten wir uns nochmals von Herzen für Ihre großartige Hilfe und Unterstützung bedanken.

Bitte denken Sie auch im neuen Jahr an uns und unsere Tiere. Ohne Ihre engagierte und großherzige Mithilfe, kann Tierschutz, wie wir ihn täglich mit viel Engagement und Idealismus praktizieren, nicht geleistet werden.


Bitte bleiben Sie uns und unseren Tieren treu. Herzliche Grüße Ihr Tierheim-Team