Aus der Tierheimpraxis










Bild 1

Fall 1:

2008: Der kleine schwarz-weiße Mischlingsrüde Riché kam aus Spanien zu uns. Er war gerade 3 Monate alt. Bei der Eingangsuntersuchung stellte sich heraus, dass der Hund einen Tumor an der linken Unterseite seines Kiefers hatte, der so groß wie eine Walnuss war.

(Bild 1)

Dieser musste sofort operiert werden, da Riché weder fressen noch spielen konnte! In einer dreistündigen Not - OP konnte der Tumor entfernt werden.
Leider musste auch ein Teil des Unterkieferknochens mit entfernt werden. Dies stellte hohe Anforderungen an das Praxisteam, die Tierpfleger und das Tier.
Der Hund musste zuerst durch Flüssignahrung per Spritze und später durch Nahrungsbrei an das Kauen gewöhnt werden um die nötige Stabilisierung des Kiefergelenkes durch Muskelaufbau zu erwirken.
Schon nach 3 Tagen konnte man einen guten Heilungsprozess feststellen. (Bild 2)

 

Eine bleibende Beeinträchtigung des Tieres ist nicht zurück geblieben. Der kleine Riché hat ein schönes Zuhause gefunden. Jetzt, Monate später, frisst er sogar Trockenfutter, kaut auf Kauknochen und spielt als wäre nie etwas gewesen.

Bild 2
 

 

 

 

 

Nach 10 Tagen konnten die Fäden gezogen werden und wir sahen das Ergebnis unserer Arbeit. (Bild 3)

 
 

Fall 2:

Kater Locki kam zu Beginn dieses Jahres (2009) als verletztes Fundtier zu uns. Bei Ankunft bot sich der Tierheimpraxis ein unschönes Bild (Bild1):
Der Kater hatte eine 4cm große, 6cm tiefe und glatte Stichverletzung sowie starke Schmerzen und musste operiert werden. Aber er hatte Glück: Der eingedrungene Gegenstand hatte die lebenswichtigen Organe (wie z.B. die Nieren) knapp verfehlt. Bei der OP wurde eine Drainage gelegt, um durch tägliche Spülung eine Wundinfektion zu verhindern. (Bild 2)

Die Wunde infizierte sich nicht, und nach einigen Wochen Heilungsdauer konnte Katzer Locki erfolgreich vermittelt werden.

 

Fall 3:

2008: Diese Katze wurde uns als akuter Notfall ins Tierheim gebracht. Die Katze war vom Dach eines Hauses gestürzt und landete leider nicht auf allen Vieren, da sie sich in einer Wäscheleine verfing und mit dem Kopf aufschlug.

Dementsprechend hatte die Katze eine Lungenquetschung und wie in Bild 1 zu sehen, Blutergüsse in den Augen. Die Katze wurde eine Woche intensiv betreut, und schon nach dieser kurzen Zeit waren kaum Folgeschäden vorhanden. Im 2. Bild sieht man deshalb auch deutlich den Rückgang der blutunterlaufenen Stellen bis fast zur vollständigen Rückbildung.

Nach 2 Wochen war die Katze völlig gesund.

Auch dieses Tier konnte erfolgreich vermittelt werden und lebt jetzt glücklich in seinem neuen Zuhause.

 
Bild 1

Fall 4:

Am 27.08.2009 wurde im Tierheim ein Labrador – Schäferhund – Mix abgegeben.

Bei der Eingangsuntersuchung wurden massive Perinialhernien festgestellt. (siehe Bild 1)

 

Die Folgen dieser Hernien sind ständiger Kotstau bis irgendwann gar kein Kotabsatz mehr möglich ist.

Das Tier litt an massiven Magen-Darm-Krämpfen.

Deshalb haben wir das Tier hier so schnell wie möglich operiert und die Hernien entfernt. (siehe Bild 2)

 

Nachdem die Operation gut verlaufen ist und alles gut verheilt war, hat der Rüde einen Monat später ein sehr schönes, neues Zuhause gefunden.

 

Bild 2