Fall 1:
2008: Der kleine schwarz-weiße Mischlingsrüde Riché kam aus Spanien zu uns. Er war gerade 3 Monate alt. Bei der Eingangsuntersuchung stellte sich heraus, dass der Hund einen Tumor an der linken Unterseite seines Kiefers hatte, der so groß wie eine Walnuss war.
(Bild 1)
Dieser musste sofort operiert werden, da Riché weder fressen noch spielen konnte! In einer dreistündigen Not - OP konnte der Tumor entfernt werden. Leider musste auch ein Teil des Unterkieferknochens mit entfernt werden. Dies stellte hohe Anforderungen an das Praxisteam, die Tierpfleger und das Tier. Der Hund musste zuerst durch Flüssignahrung per Spritze und später durch Nahrungsbrei an das Kauen gewöhnt werden um die nötige Stabilisierung des Kiefergelenkes durch Muskelaufbau zu erwirken. Schon nach 3 Tagen konnte man einen guten Heilungsprozess feststellen. (Bild 2)
Eine bleibende Beeinträchtigung des Tieres ist nicht zurück geblieben. Der kleine Riché hat ein schönes Zuhause gefunden. Jetzt, Monate später, frisst er sogar Trockenfutter, kaut auf Kauknochen und spielt als wäre nie etwas gewesen. |